März 2020

von Andreas von Oertzen

Organisationale Resilienz als Teil des Risikomanagements

Restrisiko wird in der EN ISO 12100 als "das Risiko, das verbleibt, nachdem Schutzmaßnahmen getroffen wurden" definiert.

Auch wenn präventiv alle Risiken identifiziert und alle möglichen Maßnahmen zur Verminderung von deren Eintrittswahrscheinlichkeit und Tragweite getroffen wurden, verbleiben Restrisiken.

Menschen und Organisationen erleben, dass sie sich unerwarteten krisenhaften Szenarien stellen müssen.

Zunehmende Komplexitäten und sich rasch verändernde Marktbedingungen machen bewährte Strategien und Verhaltensmuster unbrauchbar. Menschen und die Systeme geraten an ihre Grenzen.

In diesem Kontext können Gewohnheiten zu machtvollen Gegenspielern eines flexiblen Handelns werden. In schwierigen Situationen nimmt die Bedeutung dessen noch einmal zu.

Weiterlesen …