von Andreas von Oertzen

WBT "Neuer Wert der Personalarbeit" unter Mitwirkung der von Oertzen Managementberatung

Unter Mitwirkung der von Oertzen Managementberatung entstand im ADP Online Campus ein neues Web Based Training, unter anderem zu den Themen Innovationsfähigkeit und Change Management.

Innerhalb des Kurses "Neuer Wert der Personalarbeit" wird Andreas von Oertzen zur Kultur des Scheiterns, zu Erfolgreichen Change-Prozessen und zur Innovationsfähigkeit interviewt.

Eine Auswahl der integrierten Video-Interviews ist hier auf Youtube abrufbar.

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von Andreas von Oertzen

Netzwerkpartner der Berlin Music Commission

Andreas von Oertzen ist Netzwerkpartner der Berlin Music Commission (BMC), das übergreifende Netzwerk der Berliner Musikwirtschaft. BMC bündelt die Potentiale von Deutschlands bedeutendstem Musik-Standort. Die Mitglieder kommen aus allen Bereichen der Musikwirtschaft, wie Live Entertainment, Clubkultur, Bildung, Recorded Music, Music Software und Music Media.

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von Andreas von Oertzen

Krise und Krisenmanagement Teil II

Prävention und Früherkennung: Schlüsselfaktor Achtsamkeit

Achtsamkeit im Unternehmen geht leicht verloren. Mit ihr schwindet auch die Wachsamkeit für frühe Krisenindikatoren.

Schwindende Achtsamkeit wird unter zahlreichen Umständen begünstigt. Es erscheint wichtig, das Maß an Achtsamkeit in der Organisation zu kennen und je nach Struktur des Unternehmens regelmäßig zu überprüfen. Achtsamkeit ist zunächst mühevoll. Unterstützen Sie daher Mitarbeiter, die sich um mehr Achtsamkeit bemühen.

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von Andreas von Oertzen

Krise und Krisenmanagement Teil I

Entscheidend ist zunächst, wie eine Krise wahrgenommen wird. Sie kann im Verhältnis zum eigentlichen Anlass ein unabhängiges Eigenleben entwickeln. Krisen werden von Organisationen in der Regel gefürchtet und als äußerst unangenehm erlebt. Beim Krisenmanagement lassen sich prinzipiell fünf Phasen unterscheiden: Prävention, Früherkennung, Kriseneindämmung, Neustart und Lernen aus der Krise.

Eine Krise stellt einen Prozess dar, in dem durch ein Ereignis ein System so stark erschüttert wurde, dass dieses sich mit seinen gewöhnlichen Bewältigungsstrategien nicht mehr stabilisieren kann.  Die erfahrenen Ereignisse und Erlebnisse stellen die bisherigen Gewohnheiten und Ziele massiv in Frage oder machen sie unmöglich. Der Betroffene verliert das Gefühl der Selbstwirksamkeit.

Im Chinesischen setzt sich der Begriff, den sie für Krise verwenden, wei-ji, aus den Schriftzeichen für Gefahr und gute Gelegenheit (Chance) zusammen.

Eine Musterunterbrechung kann durch die Aktivierung der Resilienz-Konstellation bei Individuum und System zu einem sinnvollen Anpassungsprozess führen. Krisenintervention richtet sich auf die Aktivierung und Förderung der Resilienz der Betroffenen. Die Betroffenen sollen handlungs- und entscheidungsfähig bleiben. Das Ziel ist, die Führungskräfte, die betroffenen Teams und relevanten Schnittstellen zu stabilisieren und deren Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen. Das Setting von Resilienz-Coaching unterscheidet sich in einigen Merkmalen von denen des normalen Coachings.

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von Andreas von Oertzen

BUSINESS EDUCA 2014 (Artikel deutsche Version)

Berlin, Dezember 2014 - (von Andreas von Oertzen)

Zum 20. Mal fand in Berlin die ONLINE EDUCA, internationale Konferenz zu technologiegestütztem Lernen und Training für den Corporate-, Bildungs- und Öffentlichen Bereich statt. Wie in den Vorjahren wurde als thematische Komponente die BUSINESS EDUCA angeboten, innerhalb derer sich Experten aus den Bereichen HR und Organisationsentwicklung zusammenfanden, um praktische Strategien und Lösungen auszutauschen.

Co-Learning
Wollte man einen Begriff finden, der die verschiedenen Key Notes und Workshops überspannt, wäre Co-Learning geeignet. Gemeinsames Lernen, Kollaboration, erfahrungsbasiertes Lernen, Social Learning waren wiederkehrende Begriffe, die in die Zukunft des Lernens wiesen. Vergleicht man die thematischen Schwerpunkte mit den durchaus ähnlichen des Vorjahres, so ließ sich stellenweise ein gefühlter "Need for Speed" beobachten, der vielleicht eher ein "Need for Practice" war.

Sind wir tatsächlich am Ende einer technologischen Kurve nach dem S-Kurven-Konzept von Richard Foster angelangt? Sind Zugewinne des Lernens nur noch inkrementell zu verzeichnen, und sollte uns das beunruhigen? Dies beschäftigt beispielsweise Lisa Lewin, Managing Director Technology Products von Pearson. Sie schien sich fast zu sorgen, dass derzeit keine dramatischen Veränderungen in Sachen Zunahme des Lernens sichtbar würden und sehnt sich nach einer "Ed-Tech Revolution", die Big Data, große Ideen und große Wissenschaft mit einschließt.

Quantensprünge seien es, die man brauche, und es gebe Anlass zur Hoffnung, dass neue Entdeckungen in der Gehirnforschung, der Daten-, Computer-, und Lernwissenschaften die notwendigen Impulse dazu liefern werden. Während der Aufzählung der Details, zu denen auch Schlaf & Gedächtnis, Arzneimittel, Mensch-Maschine-Interaktion und "Die Grenze liegt beim Menschen" gehörten, beschleicht mich ein leiser Wunsch nach visionärer Entspannung

Zwei Trends, die bereits im Jahr 2010 von den eLearning-Veteranen Jane Heart und Jay Cross in ihrem zusammengefügten Modell "Five Stages of Workscape Evolution" festgestellt wurden, setzen sich offensichtlich fort: Informelles Lernen gewinnt weiter an Bedeutung, die Kontrolle des Lernens erfolgt stetig zunehmend Bottom-up.

Ob neue wissenschaftliche Erkenntnisse unsere Fähigkeiten für ein weit besseres Lernen tatsächlich explodieren lassen werden, sofern wir nur in die relevanten Forschungsgebiete sehr viel mehr investieren sowie einen besseren kühneren Innovationsfluss zulassen, bleibt mit Spannung abzuwarten.

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