Wie relevant sind technische Visionen für das eLearning-Geschäft?

von Andreas von Oertzen

eLearning Summit 2012

Im schönen Auditorium Friedrichstraße im Quartier 110 trafen sich am 27. November geschätzte 50 eLearning-Markteilnehmer und Experten zum fachlichen Austausch. Organisiert wurde die „Regionalkonferenz Berlin „Weiterbilden 2.0" im Rahmen der eLearning Journal Conference Tour 2012.

Für mich war es vor allem bereichernd, alte Geschäftspartner und Peers dort zu treffen. Die Protagonisten on stage lieferten dann sehr unterschiedliche Beiträge. Man könnte sie von sehr praxisbezogen bis hin zu philosophisch einordnen. Teilweise vermittelten die Ausblicke in die Zukunft allerdings eher den Eindruck von historischen Rückblenden.

Mitunter ergab sich für mich der Eindruck, dass sich das reale eLearning-Geschäft, in dem Geld verdient wird, an anderen Kriterien als der Frage „Welche Social Media - Strategie ist die richtige?“ orientiert. Geht es im Grunde doch nach wie um Zweierlei: Profundes Know How, um auf Augenhöhe Fach- und Beratungsgespräche führen zu können und Kontakte. Wer darüber verfügt, wird künftig auch ohne futuristische Visionen erfolgreich sein. Ist nicht der direkte Kontakt mit dem Kunden die beste Quelle für Innovation?

Mehr zum Thema Lernende Organisation und e-Learning unter www.vonoertzen.com.

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