Reflexionen der Musikindustrie: Berlin Music Week 2014

von Andreas von Oertzen

Berlin Music Week 2014

Berlin, September 2014 - (von Andreas von Oertzen) Die Berlin Music Week mit positiver Bilanz: 3.500 Delegierte aus über 30 Ländern bei der WORD!-Konferenz im Postbahnhof. Tausende Begeisterte Musikfans überall auf den Music-Events.

Zum Abschluss fand am Sonntagabend fand die fünfte Berlin Music Week ihren qualitativ hochwertigen Abschluss mit neun beeindruckenden Finalisten im Admiralspalast, wo am Ende der Berliner Act Lary den New Music Award gewann. Zu den Finalisten: siehe hier. Wir werden noch mehr von diesen Talenten hören.

Die Konferenz WORD! im Rahmen der Jubiläumsausgabe der diesjährigen Berlin Music Week eröffnete mit einem prominenten Talk am Donnerstagmorgen im Großen Fritzclub im Berliner Postbahnhof bei Croissant und Kaffee für die Frühaufsteher: Dieter Meier, einer der beiden Köpfe der Band Yello, Ulrich Schmitz, CTO von Axel Springer und treibende Kraft hinter der Digitalisierungs-Strategie des Konzerns und Tina Funk, General Manager von Vevo diskutieren mit Weitblick und teilweise kritischem Unterton wichtige Themen. Auch Tim Renner, Berlins Staatssekretär für Kultur, griff die die großen Themen der Konferenztage auf: Veränderungen durch Digitalisierung und Technisierung, Perspektiven der Recorded Industry, Diversity und Produktionsbedingungen der Popkultur.

Aus Sicht des Autors, der selbst viele Jahre in der Musikwirtschaft gearbeitet hat, haben sich viele Themen gewandelt, andere Fragen sind sehr ähnlich geblieben: Unabhängige Musiklabel sind viele Jahre lang Keimzellen für Künstlerentwicklungen gewesen. Doch wie funktioniert das heute noch? Braucht und gibt es Überlebensstrategien? Wie funktioniert Künstleraufbau? Welche neuen Modelle gibt es? Was sind aktuelle Herausforderungen? Und last not least: Woher kommt das Geld? Diese und weitere Fragen haben die zahlreichen Speaker und Panelteilnehmer_innen im Laufe der beiden Konferenztage aus verschiedenen Perspektiven diskutiert.

Andreas von Oertzen unterstützt Künstlermanagement, Musikverlage und andere Dienstleister in der Musikindustrie in organisationalen, strategischen und - last not least - persönlichen Fragen.

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