von Andreas von Oertzen

Machen oder geschehen lassen: Eine Gratwanderung

Es kann sich vorübergehend unsicher anfühlen, auf die Intelligenz der Organisation zu vertrauen und das Steuerrad - die Kontrolle - ein Stück weit loszulassen.

Als Manager hatte ich, so wie die meisten meiner Kollegen, immer einen Plan. Er ließ mich glauben, stets genau zu wissen, wohin die Reise geht und gehen muss. Entsprechend „steuerte“ ich manchmal zu viel. Ich griff zu viel ein.

Selten gehen Pläne ganz auf. Wie oft hingegen müssen sie schon nach kürzester Zeit wieder korrigiert werden!

Warum?

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von Andreas von Oertzen

Coaching gilt heute als Privileg

Eric Schmidt, langjähriger CEO und Executive Chairman von Google, antwortete auf die Frage „Was ist der beste Rat, den Sie je erhalten haben?“ mit der Aussage „Jeder braucht einen Coach. Für mich war der beste Rat der, mit einem Coach zu arbeiten.“

Bill Gates, Chairman von Microsoft, sagt ebenso: „Jeder braucht einen Coach.“

Während Coaching früher noch als ein Zeichen von Bedenken einer Führungskraft gegenüber angesehen wurde, gilt es heute als Privileg.

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von Andreas von Oertzen

Executive Coaching hat nicht nur eine Dimension

Geschäftsführer kennen die Situation: Wenn es um Handlungen und Entscheidungen auf der Top-Ebene geht, sind sie auf sich gestellt. Im Unternehmen steht ihnen kein wirklicher Sparringspartner zur Verfügung.

Konsequenterweise müssen sie häufig Entscheidungen treffen, ohne über die innere Sicherheit und Klarheit zu verfügen, die sie sich hierfür wünschen würden.

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von Andreas von Oertzen

Klarheit: Was ist das eigentlich?

Berlin, November 2014 - (von Andreas von Oertzen) Im philosophischen Kontext werden die Klarheit und die Deutlichkeit als ein Kriterium der Wahrheit bezeichnet. Wessen bin ich mir wirklich sicher? Welche meiner Vorstellungen sind klar, welche sind eher dunkel oder verworrenen? Wie verständlich bin ich eigentlich?

Hans-Joachim Niemann, ein deutscher Philosoph und Autor gab einige Kriterien für Klarheit an, darunter:

- mehrdeutige Wörter und gehaltlose Aussagen meiden
- Kürze und Einfachheit anstreben
- leicht widerlegbare Sätze bevorzugen
- konkrete Beispiele finden
- Bemühen um Verständlichkeit

Was bedeutet Klarheit für mich und meine Business-Strategie?

Bild gefunden bei Stuttgarter Zeitung

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von Andreas von Oertzen

Spiegel und Empathie

Berlin, Oktober 2014 - (von Andreas von Oertzen) Wie gelingt es uns, die Befindlichkeit unserer Mitmenschen zu lesen und uns in andere hinein zu versetzen? Die Neurowissenschaft weiß seit den 90er Jahren, dass Spiegelneuronen maßgeblich daran beteiligt sind. Spiegelneuronen scheinen für das innere Imitieren fremder Aktionen zuständig zu sein. Für Spiegelneuronen ist es dasselbe, ob wir Handlungen anderer beobachten, oder ob wir sie selbst ausführen. Das Beobachten der Handlungen anderer erzeugt in spezifischen Hirnarealen des Menschen eine neuronale Resonanz. Diese Fähigkeit bildet das Fundament für Empathie. Sie hilft auch dabei, die Absichten anderer intuitiv nachzuvollziehen.
(Foto:http://de.wikipedia.org/wiki/Spiegelneuron#mediaviewer/Datei:Makak_neonatal_imitation.png)

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