von Andreas von Oertzen

Licht und Schatten im beschleunigten Wandel

Berlin, Dezember 2015 - (von Andreas von Oertzen)
Unter der Überschrift „Accelerating The Shift – Den Wandel beschleunigen" stand die ONLINE EDUCA 2015, die zum 21. Mal in Berlin als internationale Konferenz zu technologiegestütztem Lernen und Training für den Corporate-, Bildungs- und Öffentlichen Bereich stattfand. Dabei wurden einige der Forderungen zur Beschleunigung des "Shifts" von Anfang an mit großer Vehemenz vorgetragen. Sie reichten von teilweise bekannten Punkten wie echten End-zu-End-Verbindungen, dem richtigen Mix aus Peer-to-Peer- und Top-Down-Lernen bis hin zu  einer konkreten Vision für den Wandel, eine bessere Skalierbarkeit und mehr Einfluss für Lernexperten als Consultants.


In welche Richtung sich der zu beschleunigende Shift bewegen wird, bleibt mit Spannung abzuwarten. An manchen Stellen während der Vorträge kam einem vielleicht der Satz "When something online is free, you’re not the customer, you’re the product.", abgeleitet von Andrew Lewis’ Satz: "If you are not paying for it, you're not the customer; you're the product being sold" in den Sinn.

Offensichtlich arbeiten weltweit bereits sehr viele Menschen mit Vehemenz an dem technologischen Shift. Möglichweise schneller, als es manch einem bewusst oder lieb wäre.

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von Andreas von Oertzen

Light and shadow of technology-enhanced learning

Berlin (GER), December 2015 - (by Andreas von Oertzen) OEB 2015, the 21st edition of Berlin’s landmark international conference on technology-enhanced learning and training for the corporate, education, and public sectors, bore the title "Accelerating the Shift". In fact, the event saw some of the demands to accelerate the shift presented with great vehemence from the very beginning. They ranged from relatively well-known points such as true end-to-end connections and the right mix of peer-to-peer and top-down learning, to a concrete vision for change, improved scalability, and more influence for learning experts in the role of consultants. 
 
The direction in which the accelerating shift will go remains to be seen with anticipation.

At some places during the presentations, the sentence came to mind, "When something online is free, you're not the customer, you're the product", taken from Andrew Lewis' sentence, "If you are not paying for it, you're not the customer; you're the product being sold."

Obviously, many people around the world are already working assiduously on the technological shift - possibly even faster than many are aware of - or like.

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von Andreas von Oertzen

Nachfolgeabsichten und Handlungsempfehlungen für Unternehmerfamilien

Es ist der Hauptwunsch in den meisten Unternehmerfamilien, das Unternehmen möge über Generationen hinweg in der Familie bleiben.

Eine neue Studie des „Center for Family Business“ der Universität St Gallen gemeinsam mit der Unternehmensberatung EY untersucht die Nachfolgeabsichten von über 30.000 Unternehmerkindern in 34 Ländern.

Im Ergebnis zeigt sich: Erstaunlich wenige wollen Nachfolger werden. Die meisten streben eine anderweitige Karriere an. Dazu ist die Nachfolge heutzutage weniger attraktiv als noch vor einigen Jahren. Im Vergleich zu 2011 sind die Nachfolgeabsichten schwächer geworden.

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von Andreas von Oertzen

WBT "Neuer Wert der Personalarbeit" unter Mitwirkung der von Oertzen Managementberatung

Unter Mitwirkung der von Oertzen Managementberatung entstand im ADP Online Campus ein neues Web Based Training, unter anderem zu den Themen Innovationsfähigkeit und Change Management.

Innerhalb des Kurses "Neuer Wert der Personalarbeit" wird Andreas von Oertzen zur Kultur des Scheiterns, zu Erfolgreichen Change-Prozessen und zur Innovationsfähigkeit interviewt.

Eine Auswahl der integrierten Video-Interviews ist hier auf Youtube abrufbar.

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von Andreas von Oertzen

BUSINESS EDUCA 2014 (Artikel deutsche Version)

Berlin, Dezember 2014 - (von Andreas von Oertzen)

Zum 20. Mal fand in Berlin die ONLINE EDUCA, internationale Konferenz zu technologiegestütztem Lernen und Training für den Corporate-, Bildungs- und Öffentlichen Bereich statt. Wie in den Vorjahren wurde als thematische Komponente die BUSINESS EDUCA angeboten, innerhalb derer sich Experten aus den Bereichen HR und Organisationsentwicklung zusammenfanden, um praktische Strategien und Lösungen auszutauschen.

Co-Learning
Wollte man einen Begriff finden, der die verschiedenen Key Notes und Workshops überspannt, wäre Co-Learning geeignet. Gemeinsames Lernen, Kollaboration, erfahrungsbasiertes Lernen, Social Learning waren wiederkehrende Begriffe, die in die Zukunft des Lernens wiesen. Vergleicht man die thematischen Schwerpunkte mit den durchaus ähnlichen des Vorjahres, so ließ sich stellenweise ein gefühlter "Need for Speed" beobachten, der vielleicht eher ein "Need for Practice" war.

Sind wir tatsächlich am Ende einer technologischen Kurve nach dem S-Kurven-Konzept von Richard Foster angelangt? Sind Zugewinne des Lernens nur noch inkrementell zu verzeichnen, und sollte uns das beunruhigen? Dies beschäftigt beispielsweise Lisa Lewin, Managing Director Technology Products von Pearson. Sie schien sich fast zu sorgen, dass derzeit keine dramatischen Veränderungen in Sachen Zunahme des Lernens sichtbar würden und sehnt sich nach einer "Ed-Tech Revolution", die Big Data, große Ideen und große Wissenschaft mit einschließt.

Quantensprünge seien es, die man brauche, und es gebe Anlass zur Hoffnung, dass neue Entdeckungen in der Gehirnforschung, der Daten-, Computer-, und Lernwissenschaften die notwendigen Impulse dazu liefern werden. Während der Aufzählung der Details, zu denen auch Schlaf & Gedächtnis, Arzneimittel, Mensch-Maschine-Interaktion und "Die Grenze liegt beim Menschen" gehörten, beschleicht mich ein leiser Wunsch nach visionärer Entspannung

Zwei Trends, die bereits im Jahr 2010 von den eLearning-Veteranen Jane Heart und Jay Cross in ihrem zusammengefügten Modell "Five Stages of Workscape Evolution" festgestellt wurden, setzen sich offensichtlich fort: Informelles Lernen gewinnt weiter an Bedeutung, die Kontrolle des Lernens erfolgt stetig zunehmend Bottom-up.

Ob neue wissenschaftliche Erkenntnisse unsere Fähigkeiten für ein weit besseres Lernen tatsächlich explodieren lassen werden, sofern wir nur in die relevanten Forschungsgebiete sehr viel mehr investieren sowie einen besseren kühneren Innovationsfluss zulassen, bleibt mit Spannung abzuwarten.

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