Projekt- und Changemanagement
Projektarbeit ist in den meisten Organisationen eine gängige Arbeitsform. Sie gewinnt mehr und mehr an Normalität und stellt dennoch immer wieder eine Herausforderung dar. In Unternehmen, Wissenschaft und Verwaltung wächst die Komplexität von Projekten. Ebenso wächst die Erwartungshaltung von Seiten der Stakeholder, dass Projekte professionell und effizient abgewickelt werden. Hierbei stellt sich oftmals die Herausforderung, als Projektteam ziel- und ergebnisorientiert zusammenzuarbeiten und Projekte effektiv zu planen und umzusetzen. Besonders dort, wo ein hohes Maß an Beteiligung und Betroffenheit entsteht, wird Changemanagement relevant.
Lerninhalte und Nutzen:
- Zentralen Elemente, Phasen, Begriffe und Methoden des Projektmanagements kennen,
- Grundlagen des klassischen und des agilen Projetmanagements skizzieren,
- Führungsaspekte des Projektmanagements beleuchten,
- Machtquellen ohne hierarchische Weisungsbefugnis für die Führung in Projekten erkennen,
- Herausforderungen im Führungskontext zu reflektieren und Lösungsansätze entwickeln,
- Wesentliche Faktoren zum Changemanagement betrachten,
- Instrumente des Changemanagements kennen,
- Kommunikations- und Konfliktmanagementmethoden in Projekten anwenden,
- Projektplanung, Projektdurchführung, Projektcontrolling,
- Zwischenmenschliche und „weiche“ Faktoren im Projektmanagement,
- Führungsaspekte in Projekten durchdringen.
Zielgruppe
- ProjektmanagerInnen
- Verantwortliche ohne formale hierarchische Macht
- AdministratorInnen
- WissenschaftlerInnen mit Managementaufgaben
- Menschen in Schnittstellenpositionen
Umfang und Preise
- Zwei- oder dreitägiges Seminar
- Online oder in Präsenz
- Preise auf Anfrage

Andreas von Oertzen
Ausrichtung: Meine Arbeit beginnt dort, wo strukturelle Lösungen alleine nicht mehr greifen. Statt an Symptomen arbeite ich an den im System wirksamen Ursachen. Das erfordert die Bereitschaft, auch das anzuschauen, was sonst vermieden wird. Ich arbeite ohne Dramatisierung, aber mit der notwendigen Klarheit, um auch Schwieriges ansprechbar zu machen. Mich interessiert weniger die perfekte Erklärung als die Frage, was tatsächlich wirkt.
Hintergrund: 20 Jahre Managementerfahrung in Konzernen und KMU (Siemens, Bertelsmann Music Group, Varta, Wolters Kluwer, Wissenschaftsumfeld, e-Learning) sowie 15 Jahre Beratungspraxis. Systemischer Organisationsberater (Prof. Fritz Simon), Diplom-Ingenieur Informationstechnik (Univ.), Industriekaufmann (Siemens AG), Zertifizierter Coach (Univ.).
Feldkompetenzen: Wissenschaftsmanagement, Verkehr & Logistik, Entertainmentindustrie, Behörden, Ingenieursbüros, Agenturen. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Wissenschafts- und Forschungsumfeld, in dem komplexe Strukturen, hohe Autonomie und unterschiedliche Logiken aufeinandertreffen.
Künstliche Intelligenz: Seit meiner Diplomarbeit über neuronale Netzwerke in den Jahren 1990 – 1991 bin ich mit den Grundprinzipien dieser Technologie vertraut und verfolge die Entwicklung von KI seit ihren frühen industriellen Anwendungen. Ich biete keine technische Implementierungsberatung, sondern eine strategische und organisationale Einordnung von KI: Welche Entscheidungen stehen an, welche Dynamiken wirken im Hintergrund, und welche menschlichen Fähigkeiten müssen Organisationen bewusst schützen und entwickeln?
Wann ich nicht der Richtige bin: Wenn es primär um Effizienzsteigerung, Kennzahlenoptimierung oder technische Lösungen geht. Meine Arbeit beginnt dort, wo strukturelle Maßnahmen allein nicht mehr greifen.
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