Gewohnheiten schwächen die organisationale Resilienz

Menschen und Organisationen erleben, dass sie sich unerwarteten krisenhaften Szenarien stellen müssen.

Zunehmende Komplexitäten und sich rasch verändernde Marktbedingungen machen bewährte Strategien und Verhaltensmuster unbrauchbar. Menschen und die Systeme geraten an ihre Grenzen.

Gewohnheiten können zu machtvollen Gegenspielern eines flexiblen Handelns werden. Automatismen können einem angebrachten Handeln zuwiderlaufen.

Reagieren wir mechanisch, oder reagieren wir situativ angemessen? Gewohnte Mittel geben uns schnell ein Gefühl der Scheinsicherheit.

Es bedarf eines Gewahrseins der Gewohnheitsmuster in der Organisation.

Wie begegnet man schwierigen Situationen bei Ihnen?

Eine kurze Checkliste für einen Blick auf die eigene Organisation:

  1. Redet man bei uns sorgenvoll miteinander, so als wenn eine auswegslose Situation für eine lange Zeit Bestand hätte?
  2. Betreiben einzelne Mitarbeiter bei uns bereits heute Raubbau an Körper und Seele?
  3. Sehen wir Probleme manchmal kommen, schauen aber ganz gerne eine Weile daran vorbei, bis es nicht mehr geht?
  4. Ist die Entdeckung von Fehlern in unserer Kultur nicht willkommen, wenn das zunächst unangenehm ist?
  5. Fehlt es bei uns an regelmäßigen kleinen und größeren Auszeiten für Reflexion und Bewusstheit?

Gewohnheitsmuster als Schwächung von Resilienz

Es gilt, den organisationalen Zusammenhang zu sehen und gezielt jene Hebel zu bedienen, die die Resilienz des Gesamtsystems stärken. Musterunterbrechungen können als solche Hebel gesehen werden.

Um unsere Gewohnheiten ins Visier nehmen zu können, ist es notwendig, sie erst einmal mit Humor und nüchtern zur Kenntnis zu nehmen.

Gewohnheitsmäßig tun wir Dinge, die wir mit Leichtigkeit als kontraproduktiv entlarven, wenn wir innerlich hellwach und reflektiert sind.

Andreas von Oertzen

Ausrichtung: Meine Arbeit beginnt dort, wo strukturelle Lösungen alleine nicht mehr greifen. Ich arbeite nicht an Symptomen, sondern an den Ursachen, die im System wirksam sind. Das erfordert die Bereitschaft, auch das anzuschauen, was sonst vermieden wird. Ich arbeite ohne Dramatisierung, aber mit der notwendigen Klarheit, um auch Schwieriges ansprechbar zu machen.

Hintergrund: 20 Jahre Führungs- und Managementerfahrung in Konzernen (Siemens, Bertelsmann Music Group, Varta, Wolters Kluwer) und in KMU (Wissenschaftsumfeld und e-Learning). 16 Jahre Beratungserfahrung. Systemischer Organisationsberater (Prof. Fritz Simon), Diplom-Ingenieur Informationstechnik (Univ.), Industriekaufmann (Siemens AG), Zertifizierter Coach (Univ.).

Feldkompetenzen: Wissenschaftsmanagement, Verkehr & Logistik, Entertainmentindustrie, Behörden, Ingenieursbüros, Agenturen. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Wissenschafts- und Forschungsumfeld, in dem komplexe Strukturen, hohe Autonomie und unterschiedliche Logiken aufeinandertreffen.

Wann ich nicht der Richtige bin: Wenn es primär um Effizienzsteigerung, Kennzahlenoptimierung oder technische Lösungen geht. Meine Arbeit beginnt dort, wo strukturelle Maßnahmen allein nicht mehr greifen.

Wenn Sie sich in diesen Situationen wiederfinden, lassen Sie uns sprechen!

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